Verbandsprüfungen

INTERNATIONALE BRACKIERPRÜFUNG mit CACIT Vergabe der FCI

St. Lorenzen am Wechsel/Stmk, am 11. und 12. November 2011
CACIT Prüfungen sind ein Spiegelbild jeglicher Jagdhundezucht, denn für die Anwartschaft auf den nicht leicht zu erringenden Titel des Internationalen Arbeitschampionats der FCI ist ein enormer Leistungsaufwand jedes Jagdhundes erforderlich. Das Internationale Arbeitschampionat der FCI wird an Bracken verliehen, wenn sie ein CACIT im Inland und ein CACIT im Ausland erlangen.

Veranstaltet wurde diese Prüfung vom Österreichischen Basset – und Laufhundeclub in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verband und dem Jagdverein St. Lorenzen am Wechsel. Der Jagdverein St.Lorenzen am Wechsel unter Jagdleiter Thomas Schützenhöfer hat ca. 3.000 Hektar Reviere bereitgestellt und allen Teilnehmern beste Voraussetzungen zur Durchführung dieses Wettbewerbes geboten. Zu dieser Eliteprüfung im Oststeirischen St. Lorenzen am Wechsel wurden aus Deutschland zwei Basset hound und aus Österreich zwei Brandlbracken, eine Steirische Rauhhaarbracke, zwei Tiroler Bracken, zwei Beagle und eine Alpenländische Dachsbracke gemeldet. Da die Prüfung für zehn Hunde ausgeschrieben wurde, konnten zwei Brandlbracken nicht mehr angenommen werden. Die beiden Prüfungsleiter Hans Peter Zickler Jagdreferent im Österreichischen Basset – und Laufhundeclub und Hermann Feichtinger als örtlicher Jäger haben eine sehr eindrucksvolle und bestens durchorganisierte Hundeprüfung in angenehmer Atmosphäre organisiert.

In seiner Eröffnungsrede erinnert Hans Peter Zickler, dass die 1. CACIT Brackierprüfung 2001 vom Österreichischen Basset – und Laufhundeclub unter dem damaligen Präsidenten Gottfried Dratva in Mitterdorf im Mürztal ausgetragen wurde und nun die 10. CACIT Prüfung wieder der Basset – und Laufhundeclub mit der Organisation in der Steiermark betraut ist. Unter den Teilnehmern konnten ÖJGV Vizepräsident Ing. Leopold Ivan, ÖJGV Richterreferent Peter Hübler, als Präsidentin des Österreichischen Basset – und Laufhundeclubs Eva Dratva, Landesjagdhundereferent der Steirischen Landesjägerschaft Karl Haidic und der Kustos des Europäischen Hundemuseum in Kloster Marienberg Anton Schoberwalter, begrüßt werden.

Leider hat der Hundeführer mit seiner Steirischen Rauhhaarbracke nicht teilgenommen. Unter der Konkurrenz von neun angetretenen Hunden konnten nur vier diese Prüfung bestehen. Keine leichte Aufgabe für die Basset hound in teilweise steilem Gelände den Hasen zu jagen, dennoch hatten diesmal die kurzläufigen Rassen die Nase vorne und das begehrte CACIT holte sich die Alpenländische Dachsbracke.

Zur Preisverteilung begrüßte Bürgermeister Hermann Pferschy die Anwesenden und die Jagdhornbläser Friedberg haben neben verschiedenen Jagdsignalen eigens eine Hundefanfare einstudiert. Hermann Feichtinger überreichte in Vertretung des Zweigstellenobmannes des Steirischen Jagdschutzvereines Hermann Gold, an den Hundeführer Michael Eisenmann eine Jubiläumsuhr des Steirischen Jagdschutzvereines.

Besten Dank den Veranstaltern, Revierführern und Helfern und den Leistungsrichtern die ihre Richterspesen dem Brackenfonds im ÖJGV gespendet haben.

Gert Dobrovolny
Vorsitzender der Brackenkommission im
Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verband

Ergebnisse:

I
DBR-H
Kessi vom Gurkerforst
256 Punkte
F: Michael Eisenmann, Tirol
II
BH-R
Mainbridge Born to Life
210 Punkte
F: Mario Moese, Deutschland
II
TIBR-H
Conny von der Schirnitzbauernhütte
200 Punkte
F: Karl Kaiser, Steiermark
III
BH-R
Primus ze Stayennych Progon
167 Punkte
F: Johanna Stettinius, Deutschland
 

WERBUNG