Österreichisches Leistungsbuch für Jagdhunde

Geschichte des Österreichischen Leistungsbuches für Jagdhunde

Das Österreichische Leistungsbuch für Jagdhunde - kurz ÖLBJ - wurde im Jahr 1949 unter dem damaligen Leistungsbuchführer Meisterführer (Mf.) Gunther Haselmayr-Grassegg neu aufgelegt. Die seinerzeitige Bezeichnung lautete noch Österreichisches Jagdgebrauchshunde-Stammbuch (ÖJGSt). Erst später erfolgte die Umbenennung auf ÖLBJ. Eine leider große Lücke in der Dokumentation des ÖLBJ riss der 2. Weltkrieg, denn in den Kriegswirren gingen viele Daten unwiederbringlich verloren. Als Leistungsbuchführer des ÖJGV waren nach Mf. Gunther Haselmayr-Grassegg (1949 - 1955) tätig, Mf. Georg Stühlinger (1956 - 1973), Mf. Mag. Wilhelm Schütz (1974 bis 1979), Mf. Rainer Wernisch (1979 bis 1994) und Mf. Johannes Schiesser (seit 1994), der mit den folgenden Zeilen den interessierten Hundefreunden Einblick in seine Arbeit gewährt.

Bis 1986 wurde das ÖLBJ auf losen Blättern geführt, die dann in entsprechend großen Zeitabständen, nämlich alle 10 Jahre, zu einem Buch gebunden wurden. Seit 1986 wird das ÖLBJ EDV-mäßig geführt. Bei Bedarf werden dann die entsprechenden Ausdrucke hergestellt, die auch von Vereinen, Züchtern und Hundeführern angefordert werden können. Es ist jetzt auch möglich, jährlich einen Ausdruck in Buchform des ÖLBJ herzustellen. Die Einführung der EDV für das Leistungsbuch war einerseits der Zug der Zeit, andererseits ist die Führung eines Leistungsbuches mit etwa 840 Eintragungen pro Jahr (Stand 2010) ohne entsprechende technische Unterstützung in der Freizeit nicht mehr zu realisieren.
 

WERBUNG